project

geteilter Blick

2010

interactive installation size: variable foto: Anja Schneider

work

describtion

Verschiedene Materialien können während der Ausstellung berührt werden. Die erzeugte Zirkulation von Sehen, Verändern und Bewegen führt zu einem Sichtbarwerden neuer Zusammenhänge des Materialgefüges. Nicht das autonome Kunstwerk, dem der Betrachter gegenüber tritt, sondern der aktive Prozess der Veränderung durch den Betrachter am Objektgefüge steht im Mittelpunkt. Die Arbeit präsentiert Gegenstände, die der eigenen Subjektivität entstammen und erzeugt zugleich einen Betrachter, dessen Subjektivität sich in der Auseinandersetzung dieser Arbeit artikuliert. Zwei Perspektiven werden zusammen geführt: die ausgewählten, arrangierten Objekte der Künstlerin und das vom Betrachter subjektiv veränderte, immer wieder neu geordnete Gefüge der Materialien, zu denen aktiv und intentional eine Beziehung hergestellt wird. Dieser interaktive Veränderungsprozess wurde während eines Monats mit der Videokamera dokumentiert und das daraus entstandene Video in der Ausstellung simultan gezeigt.

Various materials can be touched and moved during the exhibition. The generated circulation of seeing, changing and moving leads to new connections of the material structure becoming visible. The focus is not on the autonomous work of art, but on the active process of sublimation by the viewer in the structure of the object. The work presents objects that come from one’s own subjectivity and at the same time creates a viewer whose subjectivity is stimulated in the analysis of this work. Two perspectives are brought together, the selected, arranged objects of the artist and the subjectivity of the viewer, with repeatedly rearranged structures of the materials, to which a relationship is actively established. This interactive process was documented for a month by camera and the resulting video was shown simultaneously in the exhibition.