Constanze Nowak

preview Distance

Distance

2016

Glas, Messing
25 x 25 x 80 cm
Größe variable


preview Lauschen

Lauschen

2016

Glas, Kunststoffschlauch, Metall, Wasser, Pumpe
60 x 50 x 70 cm


preview Halten

Halten

2016

Sicherheitsglas, Messing
200 x 200 cm
Größe variabel


preview Permeabel

Permeabel

2014

Holz, Lack, Glasfolie
250 x 250 x 200 cm
Größe variabel


preview Twins

Twins

2013

Labormixer, Stative, Papierrollen
173 x 130 x 145 cm
Größe variabel


preview Am saitenen Faden

Am saitenen Faden

2013

Messingblech, Folie, Stahlsaiten
40 x 40 x 150 cm


preview „what seem incomprehensible today, will speak to us tomorrow…“

„what seem incomprehensible today, will speak to us tomorrow…“

2012

Video 3.35 min loop
Kamera/Schnitt/Sound . Constanze Nowak
Staatliche Kunstsammlung, Albertinum, Dresden

In Ihrem Video erschloss Constanze Nowak dem Publikum neue Wege der Wahrnehmung. Während der Vorbereitung zur Ausstellung erkundete sie mit ihrer Kamera mehrerer Tage lang das Albertinum. Dabei richtete sie ihr Augenmerk nicht auf bestimmte Kunstwerke wie die Gemälde Caspar David Friedrichs oder die Figuren Auguste Robins. Aus dem unerschöpflichen Fundus von Motiven wählte Nowak diejenigen aus, die das Museum als einen lebendigen Organismus erscheinen lassen, in dem Architektur, Kunst und das Publikum wie in einem Orchester zusammenspielen. Das Interesse der Künstlerin galt allerdings nicht dem Abbilden des Museums bei laufendem Betrieb; es waren vielmehr Impressionen, die sie mit der Kamera einfing: Bewegungen der Besucher, Ausschnitte von Glastüren, die sich öffneten und wieder schlossen und dabei kleine Lichtspiele erzeugten; changierende Bilder, die sich ergaben, als die Künstlerin aus dem fahrenden Aufzug die gegenüberliegende Wand des Lichthofs filmte. Die fortlaufenden Filmsequenzen wurden hier und da von skizzenhaften Fotografie unterbrochen. Auf einer dieser Aufnahmen war eineLeuchtschrift zu sehen, die sich in einer Glasscheibe spiegelte, hinter der sich schemenhaft der Umriss einer Skulptur abzeichnete. Andere Fotos zeigten das Relief einer Säulenbasis in der Skulpturenhalle, den unscheinbaren Spalt zwischen einer Treppe und dem Gehäuse eines Fahrstuhls, der in der Nahaufnahme wie ein Bild mit graphischen Ornamenten wirkte, oder durch starkes Zoomen fokussierte Lichtbrechungen an der Kante einer Glastür, die an die abstrakten Streifenbilder Bridget Rileys oder Gerhard Richters erinnerten. Constanze Nowak lenkte den Blick auf ungewohnte Perspektiven, Detail und Zwischenräume, die dem Kunstgenuss konzentrierten Besucher des Albertinums normalerweise verborgen blieben. Dabei entstanden künstlerisch eigenständige Bilder und Bildsequenzen voller Poesie.

Verena Schneider, Kunsthistorikerin


preview convergence&convenience

convergence&convenience

2011

5 min Videoloop

Sprecher . David Zepter und Valeria Lamounier
Kamera/Schnitt/Sound/Orginalabzüge . Constanze Nowak


preview Höher

Höher

2011

Messing, Glas, Lack
250 x 200 x 100 cm
Größe variabel


preview Schneller

Schneller

2011

Video 4.45 min loop
Kamera/Schnitt/Sound . Constanze Nowak


preview Weiter

Weiter

2011

Messingstäbe zwischen Decke und Boden des Raumes gespannt
Wandfläche des dargestellten Raumes
250 x 400 cm
Größe variabel


preview Geteilter Blick

Geteilter Blick

2010

interaktive Installation
Größe variabel
Videodokumentation Ausschnitt 3.02 min

Verschiedene Materialien können vom Betrachter während der Ausstellung berührt, verändert, neu geordnet oder anders gestellt werden. Die erzeugte Zirkulation von sehen, verändern, bewegen, führt zu einem Sichtbarwerden neuer Zusammenhänge des Materialgefüges. Nicht das autonome Kunstwerk, dem der Betrachter gegenüber tritt, sondern der aktive Prozess der Veränderung durch den Betrachter am Objektgefüge steht im Mittelpunkt.

Die Arbeit präsentiert Gegenstände, die der eigenen Subjektivität entstammen und erzeugt zugleich einen Betrachter, dessen Subjektivität sich in der Auseinandersetzung dieser Arbeit artikuliert. Zwei Perspektiven werden zusammen geführt, die ausgewählten, arrangierten Objekte der Künstlerin und das vom Betrachter subjektiv veränderte, immer wieder neu geordnete Gefüge der Materialien, zu denen aktiv und intensional eine Beziehung hergestellt wird. Dieser interaktive Veränderungsprozess wurde einen Monat mit der Videokamera dokumentiert und das daraus entstandene Video in der Ausstellung simultan gezeigt.


preview „finally we are no one…“

„finally we are no one…“

2009

Installation
Lack, Multiplex, Baumstämme, Seil, Projektionsfläche
Größe variabel

zwei Videos 3 min loop
Kamera/Schnitt . Constanze Nowak
Darstellerin . Viktoria Frenzel


preview Second

Second

2008

Kupferdraht gehäkelt, Kupferdrahtspule, Aluminiumstäbe
195 x 240 x 190 cm
Größe variabel


preview „…dreh dich, dreh dich Rädchen…“

„…dreh dich, dreh dich Rädchen…“

2007

Videoinstallation
drei Videos
2.58 min/ 2.04 min/ 2.30 min loop
Kamera . Barbara Lubich
Sounddesign . Nikolaus Woernle
Schnitt/Regie/Darstellerin . Constanze Nowak

Drei Filme repräsentieren einfache, zweckentfremdete Tätigkeiten aus Märchen, als symbolische Rituale. Es werden manuelle Tätigkeiten gezeigt, deren Sinn nicht das Produkt sein soll, sondern die sich immer wiederholende, meditative Ausführung einer Handlung.


preview Beschlag

Beschlag

2007

Video
3.24 min loop
Kamera . Barbara Lubich
Sounddesign . Nikolaus Woernle
Schnitt/Regie/Darstellerin . Constanze Nowak


preview Organismen

Organismen

2006

Installation
in der Videodokumentation gezeigte Raumgrösse 100 qm
Größe variabel